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Fortbildungslehrgang Lebensmittelkontrolleur/-in

 

 

18.06.2018 - Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch stellt neues Fortbildungsangebot an der Studienakademie Plauen vor

Mit Beginn des Jahres 2019 wird an der an der Staatlichen Studienakademie Plauen ein theoretischer Fortbildungslehrgang für angehende Lebensmittelkontrolleure angeboten. Dies berichtete die Ministerin Barbara Klepsch am 18.06.2018 in Rahmen der Pressekonferenz. Damit ist Plauen künftig eine von vier Bildungsstätten in Deutschland, neben Düsseldorf, München und Stuttgart, und einziger Anbieter in den neuen Ländern, welche eine derartige Fortbildung anbietet.

Durch den anstehenden Generationenwechsel zeichnet sich in den nächsten Jahren ein hoher Bedarf für Sachsen ab. Die bisherige bedarfsgerechte Ausbildung an der Verwaltungsakademie in Berlin kann nach deren Rückzug im Jahr 2016 nicht durch die drei in Deutschland noch bestehenden Ausbildungsstätten abgedeckt werden. An der Staatlichen Studienakademie Plauen wurde in den vergangenen Monaten ein Ausbildungsgang entwickelt, dessen Konzept unter anderem die Vorteile von geringeren Kosten der Ausbildung durch Nutzung bestehender Strukturen und kurze Wege innerhalb Sachsens sind. „Mit diesem Angebot ist der Freistaat künftig nun in der Lage, angehendes amtliches Kontrollpersonal selbst bedarfsgerecht fortzubilden“, so die Ministerin.

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Der Lehrgang ist in zwei Module geteilt von jeweils ca. 3 Monaten und wird voraussichtlich am 7. Januar 2019 starten. Das erste Modul endet planmäßig Mitte April, das zweite Modul ist vorgesehen von Juli bis September. Der genaue Stundenplan wird zur Zeit noch erarbeitet.

 

Anmeldungen für den Fortbildunglehrgang sind bereits möglich.

Kontaktadresse:

Prof. Dr. rer. nat. Katja Born

Studiengangleiterin Studiengang Lebensmittelsicherheit

Berufsakademie Sachsen –

Staatliche Studienakademie Plauen

University of Cooperative Education

Melanchthonstr. 1/3

08523 Plauen

Telefon: + 49 3741 5709-171

Telefax: + 49 3741 5709-119

born@ba-plauen.de

Flyer des Fortbildungslehrgangs

Inhalte

Der tätigkeitsbezogenen theoretischen Unterricht von mindestens 6 Monaten (nach § 3 LKonV) umfasst nach Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Fortbildungsprüfung zum Lebensmittelkontrolleur/zur Lebensmittelkontrolleurin folgende theoretische Inhalte:

Allgemeine Rechtsgebiete

Allgemeines Verwaltungs- und Verfahrensrecht, Grundzüge des Gemeinschaftsrechts, Verwaltungstechnik einschließlich der automatisierten, Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik

 

Spezielle Rechtsgebiete

Straf-, Strafprozess- und Ordnungswidrigkeitenrecht, Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Recht des Verkehrs mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen einschließlich Weinrecht, Fleisch- und Geflügelfleischhygienerecht, Gewerbe-, Handelsklassen-, Preis- und Eichrecht

 

Warenkunde

einschließlich der Technologie und des Umgangs mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen, Sensorik

 

Umwelthygiene und Ernährungslehre

Mikrobiologie und Parasitologie

einschließlich Verhütung und Bekämpfung, übertragbarer Krankheiten, Desinfektion, Schädlingsprophylaxe und Praxis der Schädlingsbekämpfung

Lebensmittel- und Betriebshygiene, Betriebliche Eigenkontrollsysteme

Psychologische Grundlagen der Überwachungstätigkeit, insbesondere Kommunikations- und Konfliktlösungstechniken

Dokumente

Alle aktuellen Dokumente für diesen Lehrgang sind online verfügbar.

Berufschancen

Einsatzgebiete & Tätigkeitsfelder

Lebensmittelkontrolleure sind in der öffentlichen Verwaltung, v.a. bei den Lebensmittelüber-wachungs- und Veterinärämtern der kreisfreien Städte und der Landkreise, tätig. Zum Auf-gabengebiet eines Lebensmittelkontrolleurs gehört die Überwachung des Verkehrs mit Lebensmitteln, Lebensmittel-Zusatzstoffen, kosmetischen Mitteln, Bedarfsgegenständen und Tabakerzeugnissen. Hierbei sind sie mit der Überwachung und dem Vollzug des Lebensmittelrechts beauftragt und führen Kontrollen, Überprüfungen und Probenahmen durch, treffen notwendige Maßnahmen, zeigen Straftaten an,  verfolgen Ordnungswidrigkeiten und sorgen für eine Verbraucheraufklärung (gemäß den rechtlichen Vorgaben des § 1 der LKonV).

 

Berufsbild

Lebensmittelkontrolleure tätig in der öffentlichen Verwaltung, v.a. bei den Lebensmittelüberwachungs- und   Veterinärämtern der kreisfreien Städte und der Landkreise

  • Aufgabengebiete (§ 1 der LKonV): Überwachung des Verkehrs mit Lebensmitteln, Lebensmittel-Zusatzstoffen, kosmetischen Mitteln, Bedarfsgegenständen und Tabakerzeugnissen
    • Beauftragung zur Überwachung und dem Vollzug des Lebensmittelrechts
    • Durchführung von Kontrollen, Überprüfungen und Probenahmen
    • Treffen notwendige Maßnahmen, Anzeigen von Straftaten an,  Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, Verbraucheraufklärung

In unserer Gesellschaft nehmen Lebensmittelkontrolleure eine verantwortungsvolle Aufgabe im Rahmen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes war. Voraussetzung für dieses Tätigkeitsfeld ist die Qualifizierung im Rahmen einer zweijährigen Fortbildung im dualen System.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzungen

Zur Teilnahme am Fortbildungslehrgang kann gemäß § 2 POLKon durch das einstellende Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt zugelassen werden, wer die Anforderungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 LKonV erfüllt oder nach § 2 Abs. 2 Satz 1 LKonV diesen Personen gleichgestellt ist. Die Entscheidung über die Gleichstellung erfolgt durch das Staatsministerium für Soziales.

Anforderungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 LKonV:

  • Berufsabschluss mit zusätzlicher Fortbildungsprüfung auf Grund des Berufsbildungsgesetzes, der Handwerksordnung oder als Techniker mit staatlicher Prüfung in einem Lebensmittelberuf

 oder (gleichgestellt)

  • Bedienstete des Polizeivollzugsdienstes
  • Bewerberinnen und Bewerber aus dem Dienst der allgemeinen Verwaltung , die jeweils mindestens drei Jahre in der amtlichen Lebensmittelüberwachung beschäftigt waren
  • wer einen Fachhochschulabschluss mit Diplomprüfung  in einem Studiengang besitzt, der Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Lebensmittel, Tabakerzeugnisse, kosmetische Mittel oder Bedarfsgegenstände vermittelt

Ausbildung

Der Fortbildungslehrgang zum Lebensmittelkontrolleur dauert grundsätzlich 24 Monate und gliedert sich in eine praktische Fortbildung von 18 Monaten und einem tätigkeitsbezogenen theoretischen Unterricht von mindestens 6 Monaten (nach § 3 LKonV). Letzterer findet an einer Fortbildungseinrichtung, die für die Fortbildung beauftragt wird, statt. Inhalt und Umfang des Fortbildungslehrganges sind in den Ländern in meist landesspezifischen Fortbildungs- und Prüfungsordnungen geregelt. In Sachsen wird dieser Fortbildungsrahmenplan nach § 3 LKonV in der Anlage 1 und 1 a der Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Fortbildungsprüfung zum Lebensmittelkontrolleur/zur Lebensmittelkontrolleurin (POLKon) geregelt.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Katja Born

Studiengangleiterin Lebensmittelsicherheit

Standort Plauen

Telefon 03741/5709 - 171
Fax 03741/5709 - 129
E-Mail E-Mail schreiben
Raum A.1.20

Jeanette Scheiter

Verwaltungsangestellte

Standort Plauen

Telefon 03741/5709 - 170
Fax 03741/5709 - 129
E-Mail E-Mail schreiben
Raum A.1.03

Ute Pauleck

Laboringenieurin

Standort Plauen

Telefon 03741/5709 - 174
Fax 03741/5709 - 129
E-Mail E-Mail schreiben
Raum A.1.02

Prof. Dr. Jan-Hendrik Paduch

Dozent

Standort Plauen

Telefon 03741/5709 - 173
Fax 03741/5709 - 129
E-Mail E-Mail schreiben
Raum A.1.02

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